Bezirksmeisterschaft des Nachwuchses in Battenberg

Aufgrund der guten Leistungen unserer Schüler und Jugendlichen bei den Kreismeisterschaften in Landwehrhagen konnten sich Vanessa Trender,  Kolja Beck und Tom Neumayer für den Bezirk qualifizieren. Doch diesmal haben wir eine längere Fahrt in kauf nehmen müssen, da die Durchführung nicht wie im letzten Jahr im Kreis Kassel stattfand, sondern im  Kreis Waldeck-Frankenberg.

Vanessa musste in diesem Jahr zum ersten Mal altersbedingt bei den Jugendlichen mitspielen und so ging es für sie schon am Samstag los. Mit vierundzwanzig Teilnehmerinnen startete um vierzehn Uhr die Konkurrenz der weiblichen Jugend. Auch Tokessa Hättich von der FSK Lohfelden hatte sich qualifiziert und war unter den Starterinnen. In Vierergruppen, in denen die ersten beiden Plätze in die K.-o.-Runde weiterkamen, hatte Vanessa ausschließlich Gegnerinnen aus dem südlichen Bezirk, gegen die sie vorher noch nicht gespielt hatte. Mit einem Sieg erreichte sie den dritten Platz in der Gruppe. Im Doppel mit Tokessa nahm sie dem Gegner zumindest einen Satz ab. Doch die Ergebnisse konnten Vanessa nicht betrüben, so hatte man den Tag doch gut genutzt und dazugelernt. Bei Nieselwetter ging es wieder auf den Heimweg.

Am nächsten Tag waren dann Kolja und Tom an der Reihe. Voller Erwartungen startete man bei den A-Schülern mit zweiunddreißig Teilnehmern. Unter ihnen einige bekannte Namen, auch aus der Bezirksoberliga der Jugend. In acht Vierergruppen wurden die besten sechzehn Spieler ermittelt.

Nach zwei klar gewonnenen Spielen und einem spannenden Fünf-Satz-Spiel gegen Torben Ritter vom SC Neukirchen belegte Kolja den ersten Gruppenplatz. Im Achtelfinale stieß er auf Michael Fuchs vom 1. TTV Richtsberg, der zwar in der Kreisliga Jugend spielt, als Jugendersatzspieler aber in der Bezirksoberliga der Herren eingesetzt wird und somit über ein sicheres und offenes Spiel verfügt. Trotz gutem Spiel reichte es nicht für Kolja und er belegte den achten Platz. Glücklicherweise stand zu dem Zeitpunkt aber für ihn schon fest, dass er aufrücken würde und er sich für die Hessischen Meisterschaften qualifiziert hat.

Weniger Glück hatte Tom, der schon in der Gruppe einem der besten Spieler der Konkurrenz, Lukas Harz, gegenüberstand. Dies war auch das einzige Spiel, welches er verlor und er platzierte sich in der Gruppe an zweiter Stelle. Es kam aber noch schlimmer, denn der nächste Gegner war Jonas Harz, der Bruder von Lukas und spätere Turniersieger. Und auch wenn Tom gut mithalten konnte und schöne Ballwechsel zeigte, reichte es leider nicht.

Doch das Glück schien für ihn in weiter Ferne zu sein, denn im Viertelfinale der Doppelaustragung stießen er und Kolja auf die beiden Harz-Brüder. Eindeutig war das Spiel aber keineswegs. Als einziges Doppel konnten Tom und Kolja den beiden Brüdern zwei Sätze abnehmen.

Abgesehen von manch unglücklichen Spielbegegnungen war es ein Turnier, welches zufriedenstellende Spiele zeigte und ein gelungenes Wochenende darstellte.